Moringa – was ist das eigentlich?
Moringa ist ein besonderes Superfood.
Es ist eine jahrtausendealte Pflanze, ein Geschenk aus der Natur, das in Sri Lanka seit Generationen Teil der täglichen Ernährung ist – nicht als Trend, sondern als Tradition mit Wirkung. Kein Wunder also, dass die frischen Blätter seit jeher Teil der sri-lankischen Küche sind – in Currys, Tees oder einfach pur getrocknet mit Reis. Es hat einen mild-herben, leicht grasigen Geschmack, der an Spinat erinnert aber intensiver ist.
Der Moringa-Baum, auch bekannt als „Wunderbaum“ oder „Baum des Lebens“, wächst in tropischen und subtropischen Regionen. Seine Blätter sind reich an Nährstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien. In der ayurvedischen Heilkunde gilt Moringa als ausgleichend, entzündungshemmend und vitalisierend.
Frisch geerntet, gelangen die Gewürze in eine hochmoderne Verarbeitung. Hier verbindet man traditionelle Verfahren mit neuester Technologie, um das Beste aus jedem Produkt herauszuholen.
Zuerst werden die Rohwaren sorgsam gereinigt und einer speziellen Trocknung unterzogen, die das Wasser entzieht, ohne die Inhaltsstoffe zu zerstören. Die schonende Dehydration verhindert das Wachstum von Mikroorganismen wie Schimmel und Bakterien und bewahrt zugleich die wertvollen Nährstoffe und Aromen.
Unmittelbar danach folgt das Vermahlen und Veredeln. In diesem speziellen Fall setzt man auf Mühlen mit einem innovativen Mahlverfahren, womit die Gewürze mit flüssigem Stickstoff auf bis zu -196 °C heruntergekühlt und in einer sauerstoffarmen Umgebung vermahlen werden.
Das hat einen spektakulären Effekt: Es entsteht keine Hitze, die Geschmack oder Wirkstoffe zerstören könnte, und Oxidation wird nahezu ausgeschlossen. Tatsächlich bleiben durch diese Methode bis zu doppelt so viele Aromastoffe und ätherische Öle erhalten wie bei herkömmlichen Mahlverfahren. Das Resultat sind Gewürze, die mit reicherer Farbe, intensiverem Geschmack und vollem Aroma überzeugen, so als kämen sie direkt von der Plantage zu Dir nach Hause.
Nun weißt Du, worum es geht.
Aber das ist ja noch lange nicht alles, denn es gibt weit mehr über die Gewürze der südasiatischen Küche zu erfahren:
Wie wäre es mit Rote Bete (Beet Root) – auch bekannt als Rote Rübe oder „Rotes Gold der Erde“ – ist eine farbintensive Knolle, die in gemäßigten und tropischen Regionen seit Jahrhunderten kultiviert wird. Ihr tiefviolettes Pigment entsteht durch natürliche Betalaine, starke Antioxidantien mit schützender Wirkung. Dazu kommen wertvolle Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die sie zu einer echten Nährstoffquelle machen. In traditionellen Küchen rund um den Globus von Sri Lanka bis Europa hat Rote Beete einen festen Platz: in Currys, Chutneys, Suppen, Tees oder fein geraspelt zu Reis und Gemüse. Die rote Farbe wird dich begeistern!
Kennst Du Ceylon Zimt – oft „Echter Zimt“ oder „Zimt des Südens“ genannt? Es stammt vom Zimtbaum Cinnamomum verum, der ausschließlich in tropischen Regionen wie Sri Lanka wächst. Sein Aroma – in der feinen C5-Qualität – ist fein, warm und natürlich süß, seine Farbe hellgolden, ganz anders als die dunkleren, schärferen Cassia-Zimtsorten, die weltweit als Massenware verbreitet sind. Die wertvollste Form entsteht aus den hauchdünnen inneren Rindenschichten des Baumes: Sie werden von Hand gelöst, kunstvoll geschichtet und traditionell getrocknet. So entstehen die berühmten Ceylon-Zimtrollen („Quills“), die anschließend zu feinem, mildem Pulver vermahlen werden. Seit Jahrhunderten spielt Ceylon Zimt in Sri Lankas Küchen und Ayurveda eine bedeutende Rolle in aromatischer Currys, Tees, Süßspeisen und würzigen Getränken.
Hast Du schon mal Zitronengras probiert?
Zitronengras (Lemon Grass), in Asien auch als Lemongras bekannt, ist ein aromatisches Süßgras, das in tropischen Regionen seit Jahrhunderten kultiviert wird. Sein klarer Duft entsteht durch natürliche ätherische Öle, die für Frische, Leichtigkeit und eine fein zitronige Note sorgen. Dazu kommen wertvolle Pflanzenstoffe, die Zitronengras zu einer beliebten Zutat in der modernen und traditionellen Küche machen. Verwende Zitronengras doch mal in Currys, Suppen, Brühen, Wokgerichten, als Teeaufguss oder gemixt in einen leckeren Cocktail. Der Wow-Effekt ist garantiert!
Oder das Pulver der grünen Jackfrucht (Green Jack Fruit)? Es entsteht aus der tropischen Jackfrucht, die in Sri Lanka und vielen Teilen Asiens seit Jahrhunderten kultiviert wird. Ihr mild süßer und zugleich klarer Geschmack entsteht durch natürliche Fruchtzucker und feine Pflanzenstoffe, die der Jackfrucht ihren typischen Charakter verleihen. Durch die schonende Trocknung konzentriert sich das natürliche Aroma und entwickelt eine sanfte, fruchtige Tiefe. In Sri Lanka wird Jackfrucht in süßen und herzhaften Gerichten verwendet, in Currys, Bowls, Teigen oder als natürliche Basis für pflanzliche Speisen.
Du willst noch mehr? Kein Problem.
Bist Du bereit für Rotes Chili? Ob als Flocken oder Pulver (geröstet und ungeröstet), es passt zu allem, was Röstaromen braucht: Marinaden, Grillrubs, Eintöpfe, Bohnen, Fleischgerichte. Probiere doch mal das: Kürbis + geröstetes Chili Pulver + Zimt, Tomatensuppe + ungeröstetes Chili Pulver + Kokosmilch, Hummus + Chili Flocken + Olivenöl, BBQ-Sauce + geröstetes Chili + Moringa. Ein Genuss!
Und nun DIE Grundzutat der südasiatischen Küche – und damit meine ich natürlich das vielseitige, goldgelbe Kurkuma. Ob in herzhaften Gerichten, Getränken oder Süßspeisen, es bringt Farbe, Aroma und Wirkung. Übrigens: In Kombination mit Fett oder schwarzem Pfeffer wird Curcumin vom Körper deutlich besser aufgenommen.
Was darf nicht fehlen?
Na klar, Schwarzer Pfeffer, der Klassiker unter den Gewürzen. Pfeffer ist so alltäglich, dass wir ihn oft unterschätzen. Doch echter Pfeffer zeigt, wie groß der Unterschied sein kann, wenn man Herkunft, Qualität und Verarbeitung ernst nimmt. Ein Gewürz, das nicht einfach nur scharf ist, sondern komplex, vielschichtig und kraftvoll und im Grunde zu allen Gerichten paßt.
Und zum Schluß etwas ganz besonderes:
SriLankan Curry Pulver ist eine traditionelle Gewürzkomposition aus Sri Lanka, die seit Jahrhunderten in tropischen Küchen verwendet wird. Der warme und zugleich klare Geschmack entsteht durch eine Kombination aus Chili, Koriander und Fenchel, ergänzt durch Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma und weitere aromatische Zutaten. Jede einzelne wird geröstet, damit sich ihre natürlichen ätherischen Öle entfalten und ein tiefes, harmonisches Profil entsteht. Es bildet die Grundlage für Currys, Dals, Gemüsetöpfe, Marinaden und viele Alltagsgerichte. Für alle, die es etwas feuriger wollen!
Ich hoffe, ich konnte dich für die Kostbarkeiten meines Heimatlandes Sri Lanka begeistern. Schau doch mal vorbei – wenn Du Zeit hast – dann erzähle ich dir noch mehr über meine Fine Foods from Paradise.
Mein Name ist JR. Und MrCOLOMBO bin ich auch.
Rusiyaaga saappidungal.
(Esst lecker, lasst es Euch schmecken.)